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Hinweise für Steroidanfänger
Leider gibt es immer häufiger Leute die sich um nichts in der Welt von Steroidgebrauch abbringen lassen.
Hier ein paar Anfängerhinweise :
THX @ Androgen-Steroids
Kurplanung und Vorbereitung für Anfänger
Im folgenden Bericht möchte ich auf eine mögliche Kurgestaltung bei angehenden Steroideneulingen eingehen. Der Text richtet sich an das Klientel, dass fest zum Medikamentenmissbrauch entschlossen ist. Deshalb werde ich nur eine kurze Moralpredigt über Sinn und Unsinn, nötige Trainingserfahrung oder das notwendige Alter halten.
Gliederung:
1) Nötige Voraussetzungen
2) Die Wahl des richtigen Medikament
3) Dauer, Dosierung und Supplementierung
4) Der Gang zum Arzt
5) Mögliche Nebenwirkungen und die Gegenmaßnahmen
6) Absetzen
1) Nötige Voraussetzungen:
Wenn jemand für sich die Entscheidung trifft Medikamente zum Muskelaufbau zu gebrauchen, sollte demjenigen die Bedeutung auch deutlich sein. Ein Eingriff in den Hormonhaushalt des Menschen stellt für den Körper eine starke Belastung dar. Deshalb sollten vorher alle Möglichkeiten ausgeschöpft sein, bevor man zu Stoff greift. Das impliziert ein perfekt auf sich abgestimmtes Training, eine ebenso perfekte Ernährung sowie Regenerationsphase. Optimalerweise sollte der Konsument zusätzlich die Pubertät abgeschlossen, einen möglichst geringen Körperfettanteil und viel Trainingserfahrung haben. Wenn alle diese Faktoren stimmen, kann über eine Kur nachgedacht werden.
2) Die Wahl des richtigen Medikament:
Eine wichtige Entscheidung ist die Wahl der Medikamente. Da muss ich euch leider sagen, dass ihr ums Spritzen nicht herumkommt. Alle oral verabreichten Steroide verfügen über eine chemische Bindung, die sich stark Lebertoxisch auswirkt (die so genannte 17-alpha-alkylierung oder 17aa). Eine längere Anwendung als 6-8 Wochen wird somit also ausgeschlossen. Daher greifen die Meisten Bodybuilder auf einen Hormon zurück, welches von Hause aus in unserem Körper vorhanden ist: Testosteron. Da es auf dem Markt Testosteron mit verschiedenen Estern gibt, rate ich zu euch Enantat. Der Vorteil liegt in den relativ langen Injektionsintervallen, was Anfängern sehr entgegen kommt. Nicht zuletzt weil viele nach den ersten Injektionen einen so genannten Injektionskater verspüren.
3) Dauer, Dosierung und Supplementierung:
Die Kur für einen Roiduser sollte nicht weniger als 12 Wochen betragen, da sich die Wirkung des Steroidedepots erst in der 6-8 Woche richtig entfaltet. Der Maximalspiegel im Blut hingegen, ist schon nach mehreren Tagen erreicht, was dann auch die typischen Nebenwirkungen auslösen kann (dazu später mehr). Die Kur für einen Steroideneuling sollte aber trotzdem nicht zu lange ausgedehnt werden und maximal 20 Wochen andauern, wobei das auch schon das absolute Limit sein sollte.
Die Dosierung sollte beim ersten Mal moderat gewählt werden, u.a. weil du nicht weist wie dein Körper auf die exogene Zugabe von Testosteron reagiert. Normalerweise wird einem zu einer Dosierung von 250 mg alle 5-7 Tage geraten (oder auch 250 mg e5-7d). Aufgrund der Spiegelschwankungen würde ich persönlich eher zu e5d raten. Aber auch hier muss wieder jeder selber wissen, was er seinem Körper zumuten will. Denkbar wäre auch mit jeden 7. Tag (e7d) zu starten und wenn man keine Nébenwirkungen bemerkt auf jeden 6. (e6d) bzw. 4. Tag (e5d) hoch zu gehen.
Unabhängig von dieser Entscheidung, sollte man die Kur mit einem Frontload beginnen, d.h. es wird sich am ersten, sowie am dritten Tag 250 mg injiziert. So wird der Maximalspiegel schneller erreicht und dir Kur gewinnt etwas an Effektivität. Während der gesamten Kur ist Zink einzunehmen. Nach den drei Hauptmahlzeiten jeweils 50mg. Das Enzym Aromatase konvertiert Testosteron in Östradiol (Also eine Verwandlung des typisch männlichen Hormons in das des typischen weiblichen). Also darf Zink nicht vernachlässigt werden, da sich sonst die Wahrscheinlichkeit Östrogen bedingter Nebenwirkungen rapide erhöht.
4) Der Gang zum Arzt:
Vor der Kur sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wer will kann sich einen suchen, der die gesamte Kur überwacht (das wird dann aber auch einiges an Mehrkosten verursachen). Aber hauptsächlich geht es darum Blutwerte nehmen zu lassen. Dazu zählen:
1) Kleines Blutbild
2) Differential Blutbild
3) Leberwerte: GOT, GPT, GGT, Bilirubin,
4) Kreatinin als Wert für die Nierenfunktion
5) HDL und LDL Cholesterin
6) Östradiol
7) Testosteron frei und gesamt
8) LH und FSH (Unterliegt starken Schwankungen)
Genauere Infos gibt es hier: http://www.androgen-steroids.com/phpBB2/topic,7378,-blutwerte.html
Auch wenn sich Testosteron nicht auf die Leber und die Nieren auswirken sollte, lohnt es sich diese Werte nehmen zu lassen. Auch weil sie zusammen nicht mehr als 4 € kosten.
Mitte der Kur kann man ebenfalls seine Werte checken lassen. Dann werden aber Testosteron LH und FSH nicht benötigt, da die Produktion von LH und FSH fast komplett eingestellt ist. Durch die exogenen Zugaben von Testosteron ist eine Messung vom Testosteron unnütz.
Weitere drei Wochen nach dem Absetzen sollte man ein weiteres Mal seine Werte bestimmen lassen um zu kontrollieren, ob sie wieder normal sind. Oft fühlt man auch ob etwas nicht stimmt. Die Hormonwerte würde ich aus Kostengründen nur bestimmen lassen, wenn begründeter Verdacht auf einen Fehler im Hormonhaushalt besteht. Vor der Kur aber in jedem Falle, da diese Werte später als Referenz dienen.
5) Mögliche Nebenwirkungen und die Gegenmaßnahmen:
Wie schon oben angedeutet, kann es zu östrogenen Nebenwirkungen kommen. Dabei spielt die Verwandlung von Testosteron in Östrogen durch Aromatase die Hauptrolle. Deutlich werden diese bei einer Gynäkomastie bzw. „Bitch Tits“, die sich vorher durch kribbeln in den Brustwarzen bemerkbar macht. Wenn ein kribbeln bemerkt wird, sollte zu Arimidex gegriffen werden (0,5 mg täglich (ed) bis es weg ist). Weitere durch Östrogen verursachte Nebenwirkungen sind Wassereinlagerungen, um die man aber nicht herum kommt. Dadurch kommt zu einer Erhöhung des Blutdrucks. Wenn es zu schlimm wird, kann man auch hier Ari verwenden.
Weitere potenzielle NW sind die Androgenen. „Testosteron ist ein natürlicher Stoff, der dem natürlichen Metabolismus unterliegt. Daher wird es in den Geweben, in denen das 5-alpha-Reduktase Enzym verstärkt vorkommt (also z.B. Haut, Haarzellen und Prostata) vom Körper in Dihydrotestosteron umgewandelt, das eine deutlich stärkere Aktivität entfaltet. Und das kann zu Androgenen Nebenwirkungen wie Akne, Haarausfall oder Zunahme der Körperbehaarung führen. Seit einigen Jahren gibt es auf dem Markt den Reduktasehemmer Finasterid (Proscar, Propecia), seit kurzem auch das noch effizientere Dutasterid (Avodart). Damit kann die Umwandlung von Testosteron zu DHT ganz deutlich vermindert werden.“
Bei einer geringen Dosierung, wie ich sie in diesem Bericht beschrieben habe, werden aber sowohl die Androgenen als auch die Östrogenen Nebenwirkungen sehr milde ausfallen. Deshalb macht es keinen Sinn Ari bzw. Finasterid dauerhaft während der Kur einzunehmen. Ob man sich diese Medikamente allerdings schon vor Beginn der NW kauft, also Präventiv zu Hause lagert, muss jeder selber Entscheiden. In der Regel werden diese Medis aber erst bei einer Wochendosis von 500mg benötigt.
6) Absetzen:
Der Grund warum man seine Kur absetzen sollte ist ganz einfach. Durch das exogene Testosteron wird die endogene Produktion fast komplett eingestellt. Durch das Medikament Clomifen Citrat oder auch „Clomid“, wird die Achse wieder dazu gebracht ihre Arbeit wieder auf zu nehmen.
Zwei Wochen nach der Kur beginnt die Absetzphase. Am ersten Tag verwendet man 4 Tabs, am zweiten 3 Tabs, am dritten 2. Die nächsten 3 Wochen und 4 Tage verwendet man 1 Tablette pro tag, die jeweils am Morgen eingenommen werden sollte.
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Hinweise für Steroidanfänger!
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